Die jphh bekommt eine Grundförderung von etwa 3.000 Euro nach dem hamburgischen Landesförderplan Familie und Jugend. Die Förderhöhe schwankt, weil sie von der Förderung der anderen Jugendverbände sowie der Förderhöhe für sozialpädagogische Projekte und Maßnahmen der Kinder-, Jugend- und Familienhilfe einschließlich Frauenberatungsstellen sowie der internationalen Jugendarbeit abhängig ist.

Zusätzlich bekommt die Junge Presse Pinneberg vom Kreis Pinneberg Fördermittel von rund 2.000 Euro im Jahr für Seminare. Die Höhe der Pinneberger Förderung bemisst sich nach Teilnahmezahlen und den Anträgen anderer Jugendverbände.

Diese Fördermittel sind grundsätzlich an den Sitz des Vereins und an die Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe gebunden. Das bedeutet, dass Hamburger Fördermittel an einen Hamburger Verein ausgeschüttet werden und Pinneberger Fördermittel an einen Pinneberger Verein. Die Verordnungen, die das regeln, lassen aber zu, dass in begrenztem Umfang auch Jugendliche der angrenzenden Kreise in den Genuss der Fördermittel kommen können. Der Kreis Pinneberg grenzt an Hamburg.
Die Anerkennung als freier Träger der Jugendhilfe ist grundsätzlich an die Region gebunden, in der der Verein tätig ist: Die JPPI ist für den Kreis Pinneberg anerkannt, die jphh für ganz Hamburg. Die Anerkennung kann aber ausgeweitet werden und zwar auch über die Grenze eines Bundeslands hinaus. Der Vorstand bemüht sich darum, dass die Anerkennung der JPPI mindestens aus ganz Schleswig-Holstein und Hamburg ausgeweitet wird. Die zuständigen Behörden in Hamburg und Schleswig-Holstein haben dafür positive Signale gegeben.

Sollte das nicht klappen, ist das kein Problem. Denn Fakt ist: In Schleswig-Holstein stehen mehr Fördermittel für die Jugendpresse zur Verfügung als in Hamburg. Die JPSH bekommt Fördermittel von mehr als 7.000 Euro. Die Förderung der Jugendpresse ist ein eigener Posten im schleswig-holsteinischen Landeshaushalt.